Wappen der Rösrather Partnerstädte

Städtepartnerschaft Rösrath


Pressespiegel 2006

Bergische Landeszeitung 30.12.2006
Konzert in Saint Nom

Musikschule gastierte auf französischem Weihnachtsmarkt

von Georg Geist

Rösrath/Overath · Während Vertreter der französischen Partnergemeinden auf dem Hoffnungsthaler Weihnachtsmarkt ihre leckeren Spezialitäten offerierten, spielten sechs Rösrather / Overather Musikschüler und drei ihrer Dozentinnen auf dem Weihnachtsmarkt von Saint-Nom-la Bretéteche auf, einer der vier französischen Partnergemeinden von Rösrath.

Schon kurz nach seiner Ankunft war das Rösrather Ensemble dort gefragt, bestehend aus den Musikschullehrerinnen Heide Ehrhardt-Nocken (Querflöte), Katharina Ullrich (Cello) und Monika Drux (Gesang) sowie den Spitzenschülern Yasmin Richter (E-Gitarre), Stephan Salgert (E-Bass), Therese Behrendt (Cello) nebst den Flötistinnen Rebecca Fehn, Roya Schildgen und Luise Tavera.

„Unser Programm bestand aus einer Mischung von Modernem wie ,When the angels sing. (No Angels) und Traditionellem“, berichteten Rebecca Fehn und Luise Tavera. Die Resonanz bei der dortigen Bevölkerung sei groß gewesen und erfreulich auch die instrumentale Beteiligung von dortigen Freunden, die man von deren Auftritten in Rösrath kannte.

Am nächsten Morgen (Sonntag) fand im Rahmen des Gottesdienstes in der Kirche von „Saint Nom“ der zweite Auftritt des Gastensembles aus Rösrath statt.

Er umfasste die Darbietung von drei alpenländischen Pastoralen, der Sinfonie VI, C-Dur von Johann Sebastian Bach sowie „Tochter Zion“ in der Händel-Fassung mit Gesang, begleitet von Marianne Pasty und Pablo Bravo vom einheimischen Ensemble „Kaleidos“, die man von früheren Auftritten in Rösrath beziehungsweise der jüngsten „Dialog“-Veranstaltung (Zeitzeugin Marianne Pasty) kannte.

Wie erwartet hatten die Gäste von Sülz und Agger alle viel Spaß bei ihren Gastfamilien. „Die Begegnungen verliefen ohne Ausnahme positiv. Wir wären gerne noch ein wenig geblieben“, äußerten sich die Heimkehrer.

Begeistert erzählen sie von ihrem Ausflug nach Paris und Versailles sowie zum Opernhaus am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV., das sie als Musiker ganz besonders interessiert habe.

Der Präsident des dortigen Partnerschaftskomitees, Patrick Léger, habe sich dabei als Fremdenführer in deutscher Sprache hervorragend bewährt, war zu hören. Und ausgestattet mit Metro-Karten, Kameras, Stadtplänen und mehr oder weniger guten Französischkenntnissen habe man bei bester Laune auch das Pariser U-Bahn-System und verschiedene Stadtteile kennen gelernt.





Anmerkung:
Wir bedanken uns bei der "Bergischen Landeszeitung" für die freundliche Unterstützung unseres Pressespiegels.