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Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 4. Ausgabe Mai 2005

Weihnachtssingen im Pays de Gallie 10.-12.12.2004

Unterstufenchor des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums auf Reise

Liebe Leser und Leserinnen, dies ist eine witzige, schöne aber auch anstrengende Reise gewesen: Eines Donnerstages als wir in der siebten Stunde Chor hatten, erfuhren wir, dass wir nach Frankreich fahren würden. Wir waren alle ganz aufgeregt. Und schließlich war es so weit, der 10.12.2004 war gekommen. Alle, die den Chor besuchten, hatten schon nach der dritten Stunde Schulschluss. Wir packten unsere Rucksäcke und fuhren wieder zum Gymnasium, wo wir uns um 12.30 Uhr treffen wollten. Da sich alle mindestens dreimal von ihren Eltern verabschieden mussten, starteten wir erst um 13.00 Uhr den Motor. Es war eine lustige Fahrt, manche haben geredet und gegessen, andere sind ab und zu eingenickt. Nach der zweiten Pause haben wir uns einen Film angesehen: Stuart Little.


Unterstufenchor des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums auf Reise

Als wir fast unser Ziel erreicht hatten, haben wir uns verfahren und sind nicht um 19.00 Uhr, sondern erst um 22.00 Uhr in Feucherolles angekommen. Dort warteten bereits unsere Gastfamilien auf uns. Also trennten wir uns und jeder fuhr mit "seiner" Familie nach Hause. Nach einem schnellen Abendessen fielen wir alle todmüde in unsere Betten. Leider war die Nacht viel zu kurz und das Frühstück schrecklich früh. Aber wir wollten ja schon bald nach Crespières zu unserem ersten Auftritt. Wir waren alle sehr nervös, als wir dann den großen Platz und die vielen Mikrofone sahen. Dass wir uns einmal ein bisschen versungen hatten, hat zum Glück keiner gemerkt. Anschließend durften wir über den Weihnachtsmarkt bummeln.

Beim nächsten Auftritt ging dann alles glatt und wir bekamen langsam Routine. Nach dem 3. Singen waren wir so durchgefroren, dass wir froh waren, endlich Mittagessen zu bekommen. Als wir alle den Bauch bis oben hin voll hatten, stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zum Schlosspark von Versailles. Dort verbrachten wir den Rest des Nachmittags. Am Ende waren alle froh, in den warmen Bus zu steigen, der uns zu unseren Gastfamilien brachte. Einige machten eine Besichtigungstour durch Paris, andere gingen Essen oder blieben einfach zu Hause. Wie am letzten Abend gingen wir erst spät ins Bett und mussten doch wieder früh aufstehen. Nach dem Frühstück ging es weiter nach Saint-Nom-la-Bretèche, wo wir das letzte Mal singen sollten. Dieser Auftritt ist uns wohl am besten gelungen, denn wir haben keinen einzigen Fehler gemacht. Auch hier durften wir uns noch kurz auf dem Weihnachtsmarkt umschauen und dann ging es schon wieder los.

Es war eine lustige Fahrt, nur leider ging sie nach Hause. Auf ungefähr halber Strecke machten wir Halt bei MsDonalds und schlugen uns den Bauch voll. Wieder im Bus überredeten wir Frau Schulze-Messing, dass wir einen Film gucken durften: Titanic. Der war leider nach zwei Stunden schon zu Ende, wir hatten fast alle ein bisschen geweint und mussten immer noch ca. drei Stunden fahren. Also haben wir uns die Zeit mit Quatschen, Aus-dem-Fenster-gucken und Schlafen vertrieben. Als wir endlich ankamen, hatten wir eine Stunde Verspätung, aber unsere Eltern waren informiert worden. Und so endete unsere Chorfahrt.
Britta Biehn, 5c; Kristina Hrubesch, 6c

  


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