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Städtepartnerschaft Rösrath

Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 9. Ausgabe Oktober 2007

Begegnungen in 2007

Tradition und neue Akzente charakterisieren das breitgefächerte, farbenfrohe Programm der vergangenen Monate. Nicht Routine oder – frei nach einem bekannten Werbeslogan – das Übliche (...Madame) waren angesagt, nein, Vertrautheit untereinander und Überraschungen gaben den Ausschlag.

„Optischer Höhepunkt“ der bisherigen Begegnungen in diesem Jahr war die Einweihung der „Allée de Rösrath“ am 12. Mai in St.-Nom-la-Bretèche, nach dem “Place de Rösrath” in Chavenay nunmehr der zweite Ort, an dem wir Rösrather unseren französischen Freunden sehr nahe gekommen sind. Die Singgemeinschaft Hoffnungsthal und rund 20 Bürger/innen unserer Stadt hatten sich vom 11.-13. Mai auf den Weg ins Pays de Gallie gemacht, um dem Ereignis vor Ort ihre Referenz zu erweisen. Gemeinschaftlich stimmten der deutsche und der französische Chor die Europäische Hymne an. Erik Pregler, Stellvertreter unseres Bürgermeisters, hatte die Ehre der „Enthüllung“. Er war zum ersten Mal dabei und versicherte anschließend, dass dieser Besuch für ihn ein Schlüsselerlebnis gewesen sei. Zum wiederholten Male von der Partie waren die Rosenows sen., Urgesteine der Partnerschaft, die sich auch freuen, wenn sie Gäste aufnehmen können. Sie sind vertraut mit Land, Menschen, Gebräuchen und genießen das.



Krönender Abschluss der Reise: ein Spaziergang in Giverny durch Haus und Garten von Claude Monet, dem Impressionisten mit den berühmten Teerosen.

Der Gegenbesuch ließ nicht lange auf sich warten. Rund 30 französische Gäste gaben uns vom 1.-3. Juni das Vergnügen, gemeinsame Stunden zu verbringen. Auch hier waren „alte Bekannte“ zu Gast, z.B. die Familien: Khosla bei Mauer, Pasty bei Reuver, Conradsson bei Porten, Martine Hoffmeister bei Baldus. Für Überraschung sorgte indes die Anwesenheit von drei jungen Damen der Altersgruppe 14-17 Jahre: Alicia, Alice und Cassandra, die heimlich erhofft hatten, hier in Köln die Musik-Gruppe „Tokio Hotel“ zu sehen. Leider war dies nicht möglich. Den Besuch der historischen Papiermühle in Bergisch Gladbach fanden die Drei aber auch nicht schlecht. Überhaupt setzte das Programm mit einer Führung durch das „mittelalterliche“ Zons, dem Besuch des Kaiserdoms zu Aachen und seiner Schatzkammer Akzente. Leider erwies sich, dass Karl der Große, Ahnherr von Deutschen und Franzosen, eigentlich belgischer Abstammung war. So genau sollte man das nicht sehen. Eingebettet in den Besuchsablauf war am 2. Juni der diesjährige Partnerschaftsabend für alle unsere Freunde, zu dem wir diesmal auch unsere französischen Gäste begrüßen konnten. Rund 120 Personen erlebten einen vergnügten Abend mit allerlei lukullischen und musikalischen Überraschungen. Unter dem Motto „Musik verbindet“ traten alle Anwesenden gesangsmäßig in Erscheinung, hervorzuheben sind die musikalischen Einlagen von: Jens Müller-Herrou (Gitarre), Dieter Medenus (Klavier), Singgemeinschaft Hoffnungsthal, Heidi Ehrhardt-Nocken + dem Trio Piccolo mit Rebecca Fehn, Roya Schildgen, Luise Tavera.

O Tannenbaum

Heidi Ehrhardt-Nocken ist durch ihre weihnachtlichen Auftritte mit ihrem Trio im Pays de Gallie mittlerweile Mediator unserer Partnerschaft - oder in Französisch: une complice - geworden, beliebt und vertraut hier wie dort. Von der Veurnefahrt des Cäcilienchores Hoffnungsthal werden wir ausführlich im nächsten Heft berichten. Zu den traditionellen Begegnungen gehörten selbstredend die alljährliche Teilnahme an der Büßer-Prozession in Veurne unter der bewährten Leitung unseres Bürgermeisters Happ, die Teilnahme der Veurner Schutters am Rösrather Schützenfest und der zunehmende gegenseitige Praktikantenaustausch von Schülern in der Ferienzeit.
Klaus Baldus

  

Weitere Beiträge der 9. Ausgabe 2007



Allée de Rösrath