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Städtepartnerschaft Rösrath

Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 9. Ausgabe Oktober 2007

Parlons-nous français ...

Parlons-nous français! So lautet die freundliche, aber bestimmte Mahnung der Lehrerin, wenn die Schülerinnen und Schüler mit ihren Fragen und Erklärungen wieder einmal zur deutschen Sprache Zuflucht nehmen wollen. Die Lehrerin: Anne Graner, mit einem Deutschen verheiratete Französin, Rösratherin, bis vor kurzem Oberstudienrätin am Overather Gymnasium, Mitglied unseres Freundeskreises Städtepartnerschaften.

Die Schülerinnen und Schüler: meist Mitglieder des Freundeskreises Städtepartnerschaften, die Freude an der französischen Sprache haben, ihre Sprachkenntnisse vervollkommnen und einfach Gelegenheit zum Sprechen haben wollen.

In 2 vier- bzw. fünfwöchigen Kursen (1 x wöchentlich 1,5 Stunden) hat Frau Graner von Juni bis August ihren Schülerinnen und Schülern hierzu Gelegenheit gegeben. Der Kurs 1 setzte Kenntnisse wie beim Realschulabschluss, der Kurs 2 den Kenntnisstand vom Abitur voraus. Es war eine muntere Gesprächsrunde um den Tisch im Bürgerforum, und wo es mit der Sprache haperte oder holperte – das kam des Öfteren und bei allen vor -, da erstarb nicht das Gespräch: Frau Graner sprang helfend ein. Dabei verlor sogar die Grammatik ihre Schrecken von ehedem. Sie wieder aufzufrischen, so unser Französisch zu verbessern, machte Freude.

Alle kamen gern am Freitagnachmittag zusammen und hatten sogar ihre Hausaufgaben gemacht. Die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer verbanden mit ihrem Dank an ihre Lehrerin den Wunsch, sie möge das „Lerngespräch“ mit uns über den Kurs hinaus fortsetzen. Wir hoffen darauf.

Besonders zu danken habe ich als Partnerschaftsbeauftragter: Frau Graner hat den Obolus ihrer Schülerinnen und Schüler der Partnerschaftsarbeit, speziell der Jugendpartnerschaftsarbeit, zur Verfügung gestellt. Wir arbeiten an einem einwöchigen deutsch-französischen Jugendmusikworkshop, der weit überwiegend mit Spenden und Gastgeberunterstützung finanziert werden muss, und da können wir Frau Graners Hilfe zusammen mit anderen großzügigen Spenden gut gebrauchen.
Rainer Mauer

  

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