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Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 10. Ausgabe Februar 2008

Abends in Veurne: Singen verbindet

Was tun nach einem gelungenen Konzert? Man feiert den Erfolg in froher Runde. Eigentlich sollte das bei einem belgisch-deutschen Konzert belgisch-deutsch-gemeinsam geschehen. Was aber, wenn man sich noch gar nicht so richtig kennt? So saßen sie denn, die belgischen und die deut-schen Sängerinnen und Sänger, wie in der ersten Tanzstunde, die einen auf der linken, die anderen auf der rechten Seite im „Excelsior“ am Grote Markt in Veurne. Doch man hatte mit denen da drüben eben noch zusammen gesungen, und so war es erst ein Prost, das über die unsichtbare belgisch-deutsche Grenze im Restaurant herüber- und hinüberflog und die Zungen löste. Dann gingen die Gespräche quer durch den Raum; schließlich vermischten sich die Chormitglieder, und ehe man sich versah, war ein gemischter belgisch-deutscher Chor in fröhlicher Runde entstanden.

Bevor der Wirt hinter dem letzten Sänger die Tür verschloss, waren sich alle einig, dass es nicht die letzte Begegnung sein solle, und diejenigen, die mit ihren belgischen Gastgebern nach Hause zogen, wurden von den Hotelbewohnern beneidet. Das nächste Mal wollen sie auch die großzügige belgische Gastlichkeit genießen und zusätzlich zum musikalischen den persönlichen freundschaftlichen Kontakt vertiefen.

So geschehen am regnerischen Abend des 16. Juni 2007 am Grote Platz in Veurne und allen Rösrathern zur Nachahmung empfohlen.
Rainer Mauer

  

siehe auch: Kirchenchor Cäcilia in Veurne

Weitere Beiträge der 10. Ausgabe 2008



Abends in Veurne