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Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 11. Ausgabe Mai 2008

Praktikum im Pays de Gallie

Zunächst möchte ich mich ganz besonders bei Monsieur Léger und Herrn Mauer dafür bedanken, dass sie mir sehr kurzfristig vor den Sommerferien eine Praktikumsreise ins „Pays de Gallie“ ermöglicht haben.

Somit begann am 8. Juli 2007 meine Frankreichreise am Kölner Hauptbahnhof. Nach 4 Stunden Fahrt kam ich im „Gare du Nord“ in Paris an. Dann machte ich mich auf die Suche zu meinem nächsten Ziel, „Châtelet les Halles“. Dort angekommen, hieß es schon wieder umsteigen, Richtung „Saint-Germain-en-Laye“.

Endlich war ich am Ziel und meine Gastfamilie, Familie Hoffmeister, erwartete mich bereits. Nach einem schönen Abendessen im Kreise der Familie, verbrachte ich die erste Nacht in Frankreich.

Am nächsten Tag begann mein großes Abenteuer als Praktikantin. Ich durfte im „Supermarché G20“ der Familie Souquet arbeiten und somit meine Sprachkenntnisse verbessern. Dabei lernte ich an der Kasse viele nette Franzosen kennen, die auch als Kunden sehr nett und hilfsbereit waren. Kleine Sprachhindernisse waren somit kein Problem, da mir jeder freundlich weiterhalf. Bevor ich am Mittag in den „Supermarché“ fuhr, ging ich oft mit Ines, meiner Gastschwester, zum Bummeln nach „Saint-Germain-en-Laye“. Abends unternahmen wir häufig etwas mit ihren Freunden. Höhepunkt meiner ersten Urlaubswoche war Samstag, der 14. Juli. Am Abend fuhr ich mit meiner zweiten Gastfamilie, Familie Souquet, in den Schlosspark von Versailles, um dort zu erleben, wie in Frankreich jedes Jahr der Nationalfeiertag gefeiert wird. Ich erlebte ein wunderschönes Feuerwerk sowie viele andere Attraktionen. Es war ein toller und aufregender Abend und ein einmaliges Erlebnis für mich. Am Sonntag überraschte mich meine Gastfamilie mit einem Ausflug nach Paris. Wir fuhren über die „Champs Éllysées“, eroberten den Eiffelturm (natürlich zu Fuß) und besichtigten zum krönenden Abschluss noch „Notre Dame“. Im Laufe der Woche habe ich oft zusammen mit meiner Gastschwester Lucy französisch gekocht.



Am Freitag machten wir eine kleine Landpartie zu den Gärten von Claude Monet. Dabei fuhren wir entlang der Seine durch viele kleine typisch französische Dörfer bis Giverny. Am letzten Abend kochten wir nach ausgiebigen Einkäufen auf dem Markt gemeinsam mit Familie Hoffmeister, um dann Punkt 12 in meinen 16. Geburtstag hineinzufeiern. Nach einer kurzen Nacht hieß es dann Abschied nehmen und die Rückfahrt Richtung Rösrath antreten. Damit ging mein fast 2-wöchiger Aufenthalt in Frankreich zu Ende, ein wunder-schönes und unvergessliches Erlebnis, mit vielen neuen Freundschaften und Spracherfahrungen.

Auf diesem Wege möchte ich noch einmal meinen herzlichen Dank an alle französischen und deutschen Freunde der Partnerschaft ausdrücken, die mir diese vielfältigen Erfahrungen in Frankreich ermöglicht haben.
Rebecca Fehn



  

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