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Städtepartnerschaft Rösrath

Journal-Archiv · Rösrather Partnerschaftsjournal · 23. Ausgabe Dezember 2015

Rösrather zu Besuch in Veurne

Jedes Jahr am letzten Sonntag im Monat Juli findet in Veurne in Belgien die traditionelle Büßerprozession statt. 37 interessierte Rösrather reisten früh am Morgen des 26.07.2015 mit dem Bus nach Flandern, um dieser Sehenswürdigkeit beiwohnen zu können.

Nach der Ankunft wurden die Besucher von zwei Stadtführern in Empfang genommen, die die Gruppe durch das historisch gewachsene Veurne führten. Das gemeinsame Mittagessen im alten Stadtsaal, wo die Gäste mit regionalen Spezialitäten verwöhnt wurden, bot viel Gelegenheit zum Gespräch und Austausch. Auch Rösraths Bürgermeister Marcus Mombauer hat es sich nicht nehmen lassen, eigens für diese Veranstaltung mit seiner Familie anzureisen.

Im Rahmen des offiziellen Empfangs um 14:00 Uhr begrüßte der belgische Bürgermeister Peter Roose besonders auch die deutsche Delegation. Marcus Mombauer wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Städtepartnerschaft mit Veurne hin, die nunmehr ihren 41. Geburtstag feiert. Nach einem kurzen Rückblick über die gemeinsamen Veranstaltungen der vergangenen Jahre freute sich Mombauer auf weitere Aktivitäten, die im Rahmen der Städtepartnerschaft auch in diesem Jahr noch geplant sind. Im Herbst reist eine kleine Delegation aus Veurne an, um eine Chor-Begegnung vorzubereiten und im Dezember werden auf dem Weihnachtsmarkt in Hoffnungsthal wieder die belgischen Produkte vom Partnerschaftskomitee und dem belgischen Tourismusbüro angeboten.

Als Geschenk überreichte Bürgermeister Marcus Mombauer einen großen Präsentkorb und lobte die Herzlichkeit der belgischen Freunde.

Trotz aller ökumenischen Stoßgebete gen Himmel zeigte sich der Wettergott wenig versöhnlich. Als es um 15:30 Uhr zum Höhepunkt des Tages auf die Lindenallee zur Büßerprozession ging, fing es stark an zu regnen. Mit einiger Verspätung setzte sich aber dann die Prozession im kleinen Umfang in Bewegung und schilderte mit eindrucksvollen Wagen und nachgestellten Szenen mit rund 500 Teilnehmern die Geschichte Jesu Christi. Trotz allem waren die Rösrather, die sogar spezielle Tribünenplätze erhalten hatten, sehr beeindruckt von dieser Sehenswürdigkeit. Die Stimmung unter den Rösrather Teilnehmern war den ganzen Tag überaus gut und selbst als der Bus an der Ausfahrt aus der Stadt gehindert wurde, da der diensthabende Feuerwehrmann nicht sicher war, ob die Prozession nun wirklich vorbei war, konnte dies der guten Laune keinen Abbruch tun. Gegen 22:15 Uhr erreichte der Bus wieder das Rathaus in Hoffnungsthal und die Teilnehmer verabschiedeten sich mit einem Dank an die Veranstalter und den Worten: "Was für ein herrlicher Tag". Alle Rösrather waren sich einig, dass sie wieder zu einem Besuch nach Veurne reisen werden. Ziel erreicht!

Elke Günzel






  



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